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Geismayr und Sosna stürmen zum Sieg beim Rocky Mountain BIKE Marathon

29.04.2018 - 15:07

Daniel Geismayr (AUT) und Katazina Sosna (LIT) haben die Langdistanz des Marathon-Rennens beim 25. FSA BIKE Festival Garda Trentino für sich entschieden, das heute bei besten Bedingungen in Riva del Garda und mit rund 2.000 gemeldeten Teilnehmern stattgefunden hat.

Zehn Jahre nach seinem ersten MTB-Marathon, den Geismayr bezeichnenderweise am Gardasee bestritt, trug sich der österreichische Staatsmeister erstmals in die Siegerliste der Ronda Extrema des Rocky Mountain BIKE Marathons ein. Der 28-jährige Vorarlberger bewältigte die 93,93 km und 3.838 Höhenmeter in der beindruckenden Zeit von 4:17.07,6 Stunden.

Damit verwies der Bronzemedaillengewinner der letztjährigen Weltmeisterschaft die beiden Italiener Samuele Porro (4:18.56,3) von Tram Trek Selle San Marco und Tony Longo (4:19.32,3) von Wilier Force 7C, die lange Zeit die Pace an der Spitze bestimmt hatten, auf die Plätze zwei und drei.

„Es war extrem hart heute, das Tempo von Anfang an enorm. Aber ich habe gespürt, dass ich gute Beine habe. Ich bin immer mitgefahren und habe mich lange zurück gehalten, wobei ich schon geschaut habe, dass von hinten keiner mehr ran kommt“, erklärte Geismayr.

Am letzten Anstieg setzte der Centurion-Vaude-Fahrer dann die entscheidende Attacke: „Da bin ich dann mein eigenes Tempo gefahren und habe gemerkt, dass ich der Stärkste bin.“

Allerdings musste der amtierende BIKE Transalp-Titelträger auf der finalen Abfahrt noch einmal eine kurze Schrecksekunde überstehen, als er mit schleichendem Luftverlust am Hinterrad wegrutschte und sich den rechten Unterarm aufschürfte. „Das war der einzige Moment, an dem es wirklich kritisch war. Ich freue mich, dass ich heute gewonnen habe“, so der Dornbirner, der dann ungefährdet den Sieg nach Hause fuhr.

Und im Ziel von seinem Konkurrenten gelobt wurde.

„Es war heute ein echter Sommertag, normalerweise ist es ja hier in Riva zu dieser Zeit zumindest auf den Bergen noch recht kalt. Am Anfang war ich noch nicht so frisch, bin dann aber später immer besser in Tritt gekommen. Aber Daniel [Geismayr] war heute wirklich unglaublich. Hut ab vor seiner Leistung“, sagte Samuele Porro, der bei der letztwöchigen EM noch zu Silber gerast war und damit Geismayr in Spilimbergo, einer Kleinstadt in der nordost-italienischen Provinz Pordenon, in die Schranken verwiesen hatte.

Weniger gut war es dort für Katazina Sosna verlaufen. Die in Italien lebende Athletin aus Litauen hatte das Rennen um den Titel nicht beenden können und war dementsprechend mit Wut im Buch nach Oberitalien gereist.

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